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	<title>Kommentare zu: Angst ist scheiße, Warten ist schlimmer</title>
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		<title>Von: Andreas Pichler</title>
		<link>http://www.preussen-blog.de/2010/07/angst-ist-scheise-warten-ist-schlimmer/#comment-349</link>
		<dc:creator>Andreas Pichler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 14:01:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.preussen-blog.de/?p=1325#comment-349</guid>
		<description>Lieber Georg Kraus,

sehen Sie den Krankenhausaufenthalt doch als (vielleicht durchaus willkommene) Möglichkeit, einmal völlig verantwortungs-los sein zu dürfen.

Sie sind nun im Krankenhaus. Sie können, nein: Sie dürfen nicht arbeiten. Es nützt nichts, wenn Sie sich über irgendetwas den Kopf zerbrechen, Sie können es jetzt nicht ändern. Im Moment sind Sie jede Verantwortung los.

Ein selbständiger Unternehmer kommt nur ganz selten einmal in eine solche Situation. Genießen Sie diese Tage, die kommen so schnell nicht wieder! Insofern ist es auch eine gute Idee gewesen, nicht nach Hause zu gehen am Wochenende.

Möglicherweise gibt es interessantere Orte zur Entspannung als ein Krankenhaus, aber ein Urlaub ist ja oft auch mit Verpoflichtungen verbunden: Man muss was draus machen, man muss sich erholen, man dieses und jenes &quot;mitnehmen&quot;, wenn man schon mal da ist...

Im Krankenhaus ist das anders: Keine Verpflichtungen, drei Mahlzeiten täglich, die einem sogar ans Bett gebracht werden (mit etwas Glück darüber hinaus von einer hübschen Schwesternhelferin), und bei schönem Wetter kann man im Park spazierengehen. Und wie Sie an Ihrem Zimmerkollegen studieren können, ist sogar die Zeit nach der Operation nicht zwingend angsteinflößend.

Genießen Sie die Tage!

Daumendrückend,

Andreas Pichler</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Georg Kraus,</p>
<p>sehen Sie den Krankenhausaufenthalt doch als (vielleicht durchaus willkommene) Möglichkeit, einmal völlig verantwortungs-los sein zu dürfen.</p>
<p>Sie sind nun im Krankenhaus. Sie können, nein: Sie dürfen nicht arbeiten. Es nützt nichts, wenn Sie sich über irgendetwas den Kopf zerbrechen, Sie können es jetzt nicht ändern. Im Moment sind Sie jede Verantwortung los.</p>
<p>Ein selbständiger Unternehmer kommt nur ganz selten einmal in eine solche Situation. Genießen Sie diese Tage, die kommen so schnell nicht wieder! Insofern ist es auch eine gute Idee gewesen, nicht nach Hause zu gehen am Wochenende.</p>
<p>Möglicherweise gibt es interessantere Orte zur Entspannung als ein Krankenhaus, aber ein Urlaub ist ja oft auch mit Verpoflichtungen verbunden: Man muss was draus machen, man muss sich erholen, man dieses und jenes &#8220;mitnehmen&#8221;, wenn man schon mal da ist&#8230;</p>
<p>Im Krankenhaus ist das anders: Keine Verpflichtungen, drei Mahlzeiten täglich, die einem sogar ans Bett gebracht werden (mit etwas Glück darüber hinaus von einer hübschen Schwesternhelferin), und bei schönem Wetter kann man im Park spazierengehen. Und wie Sie an Ihrem Zimmerkollegen studieren können, ist sogar die Zeit nach der Operation nicht zwingend angsteinflößend.</p>
<p>Genießen Sie die Tage!</p>
<p>Daumendrückend,</p>
<p>Andreas Pichler</p>
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		<title>Von: Michaela Gruber</title>
		<link>http://www.preussen-blog.de/2010/07/angst-ist-scheise-warten-ist-schlimmer/#comment-348</link>
		<dc:creator>Michaela Gruber</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 13:46:29 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Georg,
ich halte auch fest die Daumen- auch bis Montag oder Dienstag, auch wenn ich das von der Klinik auch als ZUMUTUNG empfinde! Du ARMER, musst noch so lange ausharren, kann gut verstehen, dass da die blöde Angst sich nochmals &quot;heraustraut&quot;!
Du wirst das bestens überstehen, bin ich sicher und wenn du ein wenig positiv visualisierst (d.h. immer denken: &quot;alles ist super gut gegangen, das blöde Schalentier ist weg und ich fühle mich wohl und gesund!&quot;---so als ob schon alles was du dir wünscht in Erfüllung gegangen wäre.) - DAS NÜTZT!!!
Habe einige Tipps für dich gesammelt, davon mehr im Krebskompass Forum.

Alles Gute und halte die Ohren steiff,
es wird, wirst sehen,
sei lieb gegrüßt von
silvi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Georg,<br />
ich halte auch fest die Daumen- auch bis Montag oder Dienstag, auch wenn ich das von der Klinik auch als ZUMUTUNG empfinde! Du ARMER, musst noch so lange ausharren, kann gut verstehen, dass da die blöde Angst sich nochmals &#8220;heraustraut&#8221;!<br />
Du wirst das bestens überstehen, bin ich sicher und wenn du ein wenig positiv visualisierst (d.h. immer denken: &#8220;alles ist super gut gegangen, das blöde Schalentier ist weg und ich fühle mich wohl und gesund!&#8221;&#8212;so als ob schon alles was du dir wünscht in Erfüllung gegangen wäre.) &#8211; DAS NÜTZT!!!<br />
Habe einige Tipps für dich gesammelt, davon mehr im Krebskompass Forum.</p>
<p>Alles Gute und halte die Ohren steiff,<br />
es wird, wirst sehen,<br />
sei lieb gegrüßt von<br />
silvi</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas Kersting</title>
		<link>http://www.preussen-blog.de/2010/07/angst-ist-scheise-warten-ist-schlimmer/#comment-347</link>
		<dc:creator>Thomas Kersting</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 22:41:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.preussen-blog.de/?p=1325#comment-347</guid>
		<description>Lieber Herr Kraus!

Das ist ja schlimmer als Tierquälerei! Da haben solche Kliniken einen gewaltigen Verwaltungsapparat und es klappt Nichts - er verwaltet sich nur selbst! Das ist doch Körperverletzung, unterlassene Hilfeleistung oder Schlimmeres. Ihr &quot;Ding&quot;, das wächst doch, und wenn man vier Wochen lang erzählt bekommt: &quot;Die paar Tage machen auch nichts mehr&quot;, so ist es doch wieder ein Monat zusätzlich. Führen Sie ein Tagebuch oder machen Sie Aufzeichnungen mit Belegen ab dem ersten bekannten Tag der Erkrankung, mit dem Sie - schlimmstenfalls Ihre Tochter - rechtliche Schritte einleiten können!

Kein Wunder, dass bei einem solchen Chaos auch noch die Krankenkassenbeiträge erhöht werden müssen!

Den schönen Neumond über&#039;m Rhein haben Sie heute sicher auch gesehen... All&#039; mein Winken haben weder Sie noch Gudrun sehen können, saß ich doch 40 Km zu weit südlich am Rhein. Versuchen Sie bitte die Ruhe der Wartetage mit den Essais und Sonnenwärme zu genießen. Die darauf folgenden Tage werden erstaunlich schnell vorübergehen.

Hab&#039; zwar schon &#039;nen Krampf, doch drücke ich weiter die Daumen.

Ihr Thomas Kersting</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Kraus!</p>
<p>Das ist ja schlimmer als Tierquälerei! Da haben solche Kliniken einen gewaltigen Verwaltungsapparat und es klappt Nichts &#8211; er verwaltet sich nur selbst! Das ist doch Körperverletzung, unterlassene Hilfeleistung oder Schlimmeres. Ihr &#8220;Ding&#8221;, das wächst doch, und wenn man vier Wochen lang erzählt bekommt: &#8220;Die paar Tage machen auch nichts mehr&#8221;, so ist es doch wieder ein Monat zusätzlich. Führen Sie ein Tagebuch oder machen Sie Aufzeichnungen mit Belegen ab dem ersten bekannten Tag der Erkrankung, mit dem Sie &#8211; schlimmstenfalls Ihre Tochter &#8211; rechtliche Schritte einleiten können!</p>
<p>Kein Wunder, dass bei einem solchen Chaos auch noch die Krankenkassenbeiträge erhöht werden müssen!</p>
<p>Den schönen Neumond über&#8217;m Rhein haben Sie heute sicher auch gesehen&#8230; All&#8217; mein Winken haben weder Sie noch Gudrun sehen können, saß ich doch 40 Km zu weit südlich am Rhein. Versuchen Sie bitte die Ruhe der Wartetage mit den Essais und Sonnenwärme zu genießen. Die darauf folgenden Tage werden erstaunlich schnell vorübergehen.</p>
<p>Hab&#8217; zwar schon &#8216;nen Krampf, doch drücke ich weiter die Daumen.</p>
<p>Ihr Thomas Kersting</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: thomas gravemaker</title>
		<link>http://www.preussen-blog.de/2010/07/angst-ist-scheise-warten-ist-schlimmer/#comment-346</link>
		<dc:creator>thomas gravemaker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 21:10:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.preussen-blog.de/?p=1325#comment-346</guid>
		<description>Hallo Georg. Warten und warten. That&#039;s all one does in a hospital. But it allows you to think a lot. And sometimes those moments turn out to be very valuable moments in our lives. Several years ago I was beaten up in the street by two guys and spent two weeks in the hospital sharing my room with a down and out, we had a good time together. It turned out to be a moment of change in my life. It showed me that one day we can be feeling safe, with a job, a wife, a flat etc. The next minute we&#039;re a heap on the pavement and one realizes that we&#039;re just a small speck in this univers. I also saw the input of all the staff in the hospital. It changed me completely.

all the best,

Thomas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Georg. Warten und warten. That&#8217;s all one does in a hospital. But it allows you to think a lot. And sometimes those moments turn out to be very valuable moments in our lives. Several years ago I was beaten up in the street by two guys and spent two weeks in the hospital sharing my room with a down and out, we had a good time together. It turned out to be a moment of change in my life. It showed me that one day we can be feeling safe, with a job, a wife, a flat etc. The next minute we&#8217;re a heap on the pavement and one realizes that we&#8217;re just a small speck in this univers. I also saw the input of all the staff in the hospital. It changed me completely.</p>
<p>all the best,</p>
<p>Thomas</p>
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